Mit dem VW Bus um die Ostsee

 

(Mai-Juni 2017)

Mitte Mai 2017 sind wir mit dem VW-Bus zu einer Traumreise rund um die Ostsee gestartet. Wenn Sie eine solche Reise planen, möchten wir Ihnen gerne ein paar Eindrücke und Tipps unserer Reise mit auf den Weg geben.

Die Tourdaten in Kurzform:

  • 7 Länder in 6 Wochen,
  • ca. 6000 km Fahrstrecke,
  • 28 Campingplätze,
  • viele nette und freundliche Menschen
  • traumhafte Landschaften 
  • gutes Wetter und fast keine Mücken!

Der Bericht ist wie folgt gegliedert:

  • Deutschland
  • Schweden
  • Äland
  • Finnland
  • Estland
  • Lettland
  • Litauen
  • Polen
  • Deutschland

 

 Deutschland

Die Anreise nach Schweden erfolgte über die Insel Fehmarn. Die Insel verfügt über eine Reihe von ordentlichen Campingplätzen. Viel Zeit haben wir nicht auf Fehmarn verbracht, aber es reichte, um uns einen Eindruck zu verschaffen. Wie werden nochmal herkommen.

Der Campingplatz am Klausdorfer Strand ist zur Erkundung der Insel ideal und liegt nur ein paar Autominuten vom Fährterminal Puttgarden entfernt. Infos zum Campingplatz ->   

… Fehmarn ist eine Sonnen- und heute auch eine Strominsel

Sonnenuntergang auf Fehmarn

…nach zwei Tagen ging es mit der Fähre nach Dänemark -> und weiter über die Öresundbrücke nach Schweden.

Schweden

Einer der vielleicht wichtigsten Gründe, den Urlaub in Schweden zu verbringen, sind die freundlichen und gut gelaunten Menschen, sowie das Gefühl der Gelassenheit das sich bereits nach wenigen Tagen einstellt.

…nördlich von Malmö endete die Tagesetappe in Schweden auf dem Campingplatz Ljung Camping  ->

…der Campingplatz ist sehr schön und direkt am Meer gelegen. Am  Horizont sind die Öresundbrücke und das Stadtpanorama von Malmö zu sehen.

…die Strände der Umgebung sind traumhaft, das Meer, im Mai, aber noch etwas frisch.

…unmittelbar am Campingplatz befindet sich eine Seebrücke, die weit in die Ostsee hineinführt.  Ein idealer Ort um den Tag ausklingen zu lassen (trifft zumindest in der Nebensaison zu). Mit etwas Glück bekommt man noch einen traumhaften Sonnenuntergang umsonst dazu. Mit einem guten Wein können Sie sich den Sonnenuntergang noch romantischer trinken.

 

Varberg

Am nächsten Morgen starten wir nach Varberg. Varberg ist eine kleine Perle und zudem Schwedens Schuhstadt. Also unbedingt einen Halt einplanen. Mehr Infos ->

…das Kaltbadehaus ein Wahrzeichen Varberg, könnte auch ein indischer Tempel sein.

… der Hafen von Varberg

…bekannt ist Varberg auch wegen des Charnockit-Basalts. Die Steine haben aufgrund ihrer tollen Maserung früher besonders in der Grabmalfertigung Verwendung gefunden.

Ein schöner Campingplatz liegt ca. 5 km von Varberg entfernt. Der Platz ist durch einen zauberhaften Wanderweg mit der Stadt verbunden.  Camping Apelviken ->

Der nächste Tag war sehr feucht, deshalb haben wir die Zeit für eine längere Autofahrt genutzt. An Göteborg vorbei, ging es ins Landesinnere. Ziel war der Tiveden Nationalpark ->

 Tiveden-Nationalpark

Der Campingplatz Tiveden -> bietet u.a. einige besonders schöne Standplätze direkt am See an. Der CP wird von einer Niederländischen Familie geführt. Sie verstehen ihr Geschäft blendend und kümmern sich liebevoll um die Gäste. Die “Holländer” in Schweden” haben eine 1 mit * für ihren CP verdient.

…die Umgebung eignet sich perfekt zum Wandern, Kanu fahren oder einfach zum Abhängen.

…typisch Schweden. Hier sieht Schweden wie in den Hochglanz-reisemagazinen aus.

…Sonnenuntergang gesehen vom Campingplatz aus. Einige behaupten, dass sich am Unden See die schönsten Sonnenuntergänge ganz Schwedens beobachten lassen.

Nach drei Tagen sind wir nach Osten in Richtung Stockholm weitergefahren. Dabei lohnt sich ein Abstecher zum Götakanal. Sehr eindrucksvoll sind die Schleusentreppen bei Roxem. Mit etwas Glück werden Sie Zeuge einer Schleusenfahrt eines der über 100 Jahre alten Kanal Kreuzfahrtschiffe ->.

Götakanal

Der Götakanal verbindet die beiden Küsten Schwedens, und damit Stockholm mit Göteborg. Er wurde 1832 fertiggestellt und ist bis heute wie gebaut in Betrieb. Mehr zur Geschichte dieses außergewöhnlichen Kanals finden Sie hier ->

…Anlegestelle für Freizeitkapitäne

…Becken einer der sieben Schleusenstufen

…sieben hintereinander geschaltete Schleusenstufen bei Roxem. Eine technische Meisterleistung.

… zum Abschied aus Mittelschweden gibt es nochmal einen Sonnenuntergang.

 

Oexlesund

Auf dem Weg weiter nach Norden, haben wir vor der Durchfahrt von Stockholm, einen Stopp in dem Schärengebiet Oexlesund eingelegt.

…dass ist Schweden, wie Deutsche es erwarten

…in dieser Umgebung stellt sich schnell eine nordische Gelassenheit ein.

Kappellskär

Nachdem wir Stockholm passiert hatten, steuerten wir einen Campingplatz nahe des Fährhafens Kappellskär an. Der Fährhafen liegt etwa 100 km nordöstlich von Stockholm. Von dort sind wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Äland übergesetzt.

 

Infos zum Campingplatz –> 

…mit der Fähre nach Äland

Die Überfahrt dauert etwa 3 Stunden. Wir wählten eine Fähre die Mariehamm ansteuert. Es gibt mehrere Gesellschaften die die Route nach Äand bzw. Turku (Finnland) bedienen. Die Fährkosten sind im Vergleich zu den anderen Fährverbindungen im Ostseeraum niedrig.

 

Äland

Die Inselgruppe Äland ist ein Exot. Sie liegt zwischen Schweden und Finnland und gehören ein wenig zur einen und zur anderen Seite. So wird auf den Inseln schwedisch gesprochen, aber mit dem Euro bezahlt. Åland gehörte einmal zu Schweden und bis 1917 sogar zu Russland. Heute ist die Inselgruppe politische Autonom, gehört aber zu Finnland, ist mit steuerlichen Sonderregelungen ausgestattet und gilt als entmilitarisierte Zone.

Aufgrund der steuerlichen Sonderregelungen haben es die Inselbewohner in den letzten 50 Jahren zu erheblichem Reichtum gebracht, was sichtbar wird, durch viele Oberklasse Limousinen und Geländewagen, die auf der Insel herumfahren. Die Inselbewohner leben gut vom Fremdenverkehr, vom Schiffsverkehr und EU-teuersubventionen.

Infos zu Äland ->

… Campingplatz in Mariehamm ->

…Historischer Höhepunkt: Burg Kastelholm auf Äland war ein sehr bedeutender Ort im Mittelalter, um den heftig gekämpft wurde. Heute ist es eine friedliche Touristenattraktion mit angeschlossenem informativen Freilichtmuseum.

… eine Kastenwindmühle

 …im Wärdshus (Wirtshaus) des Freilichtmuseums Jan Karlsgarden sollte man unbedingt eine heiße Schokolade und das Paradegericht der Inselgruppe: “Ålandspannkaka” (Pfannekuchen) probieren. Mit etwas Fantasie läßt sich die Bedeutung vieler schwedische Wörter schnell erkennen.

…Teil des dekorativen Festungswalls von Bomarsund. Die Ruinen der Festung Bomarsund lassen erahnen, von welch großer militärischer Bedeutung dieses die Inselgruppe früher war. Aber auch hier hat die Geschichte gezeigt, dass auch die dicksten Mauern den Fortgang der Geschichte nicht aufhalten können. Mehr Infos ->

… schöne Baumallee säumen die Hauptstrasse, die die beiden Stadthäfen miteinander verbindet

… Lokal im Hafen, auf der Terrasse mit Hafenblick lässt sich wunderbar entspannen und speisen

 

… viele Brücken und Fähren sind notwendig um die Inseln miteinander zu verbinden

 

… auch wenn die Insel eine entmilitarisierte Zone ist, finden sich hier und da noch Kanonen

… die Pommern ist eines der legendären P-Liner Schiffe die als Frachtschiffe zwischen Europa und Südamerika sowie Australien eingesetzt wurden. Sie liegt in Mariehamm und wird zurzeit restauriert. Bekannte Schwesterschiffe sind oder waren die Pamier, die Passat, die Peking, die Padua und die Preussen. Mehr zur diesen Großsegeln ->

 

… Zufahrt zum Hafen von Mariehamm. Von hier ging weiter nach Turku Finnland

… ein Tipp für die Überfahrt nach Turku. Bei einigen Fährgesellschaften ist Essen im Ticketpreis eingeschlossen. Falls die Biervorräte geschrumpft sind, sollten Sie auf der Fähre nachkaufen, da es in Finnland teuer wird.

 

Finnland

Finnland hat etwas mehr als 5 Millionen Einwohner und ca. 3 Millionen Saunen! Eine gute Voraussetzung für ein entspanntes und friedliches Zusammenleben

Turku

Turku ist die drittgrößte Stadt Finnlands. Tradition hat der Schiffsbau. Die Meyerwerft baut hier Fähren und Kreuzfahrtschiffe. Nicht wundern über die zweisprachige Ausschilderung. Aufgrund der schwedischen Minderheit in dieser Region ist fast alles in Finnisch und Schwedisch ausgeschildert. Hilft oft etwas weiter, da man als Deutscher die Bedeutung der schwedischen Schriftsprache relativ gut interpretieren kann.

… ein entspannter Finne.

Die Turku vorgelagerte Insel Ruissalo bietet Natur und einen schönen gleichnamigen Campingplatz  ->

 

Helsinki

Da die Wettervorhersage für Helsinki Sonnenschein gemeldet hatte, haben wir Helsinki angesteuert.

Für Helsinki sollten man mindestens zwei Tage einplanen. Die Schönheit der Stadt erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Man findet modernes Design, ansprechende Modegeschäfte sowie ein Mix interessanter Bauten. Nachfolgend einige Tipps.

…  Hafengebäude mit der Domspitze im Hintergrund

… ein Meeresschwimmbad mit Sauna und Bar auf dem Oberdeck. Die Attraktion ist im Haupthafen von Helsinki verankert. Von der Bar aus ergibt sich ein wunderbarer Blick auf den Hafen und die Stadt. Unbedingt einen Besuch einplanen!

 

… der Senatsplatz mit dem schneeweißen Dom ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten

… die Prachtstrasse Eplanadi mit Park lassen keine Langeweile aufkommen

…… ein Festumzug von Würdenträgern

… für Freunde des guten und leckeren Essens bietet die Markthalle im Hafen eine große Auswahl an. Fischliebhaber sind dort bestens aufgehoben. Aber passen sie auf die Möwen auf, falls Sie ihr Essen vor der Halle genießen möchten. Schon manch einer hat sein Essen mit einer Möwe teilen müssen.

… bequeme Mieträder stehen für die Stadterkundung zu Verfügung

… rund um den Hafen wurde in den letzten Jahren viel und umfangreich saniert. Ein schönes Beispiel für eine gelungene Umgestaltung

… nur ein paar hundert Meter vom Haupthafen entfernt liegt der neue Jachthafen. Der sieht nicht nur wunderschön aus, sondern isoliert einen auch etwas von dem wuseligen Haupthafenbereich.

 

Gut ausgestattet und organisiert ist der Campingplatz in Helsinki. Er liegt zwar ca. 20 km außerhalb, hat aber in 500 Meter Entfernung eine perfekte S-Bahn Anbindung in die Innenstadt.

mehr Infos ->

… ein Schmuckstück, leider nicht unser Bus

… von Helsinki aus sind wir in Richtung Osten, an der russischen Grenze weiter nach Norden in das Gebiet der 1000 Seen gefahren.

… auf der Fahrt nach Norden gibt es ausreichend Gelegenheit sich über die Farbenspiele der Natur zu freuen.

… auch das Wolkenspiel am Himmel ist beeindruckend. In den größeren Ort wie

  • Lappeenranta
  • Savonlinna
  • und Kuopio

haben sich immer schöne und gut organisierte Campingplätze gefunden. Da fast durchgehend die Sonne schien, zeigte sich die Natur sehr farbenfroh und das Wasser schimmerte tiefblau.

… die Holzkirche von Kerimäki wird als die größte Holzkirche der Welt bezeichnet. Man fragt sich automatisch, warum steht an diesem kleinen Ort eine solch große Kirche. Wie so basiert das Ganze auf einem Missverständnis. Die ganze Geschichte könne sie unter dem folgenden Link nachlesen. Mehr Info ->

 

… heute füllen Konzerte die prachtvolle Kirche

… bei unserem Besuch durften wir eine Feier zu 500 Jahre Luther miterleben

… Impressionen aus dem Land der 1000 Seen.

… dieser Finne ist sehr stolz auf seinen Straßenkreuzer. Er stoppte extra für mich, damit ich dieses Foto machen konnte.

… auch diese Niederländer sind mächtig stolz auf ihren T2. Man beachte auch den Anhängerkupplungsschutz!

… das ist eine der höchsten Erhebungen in der Finnischen Seenplatte. Der Aussichtsturm in Kuopio bringt einen auf etwa 400 Meter über Normal (300 Meter Hügel und 100 Meter Turm).

… bei schönem Wetter ergibt sich ein Wahnsinnspanorama von der Aussichtsplattform des Turms. Leider hatten wir einen Regentag erwischt. Trotz allem hat sich die Auffahrt auf den Turm gelohnt.

… die Markthalle von Koupio.

…bietet alles für den großen und kleinen Hunger.

…er angelt sein Abendessen selbst zusammen.

… Blick von der Sprungschanze in Lahthi

… die Auslaufzone der Sprungschanzen werden im Sommer als Schwimmbad und Liegewiese genutzt

… Sportzentrum von Lahthi

… der Sonnenanbeter fährt nach Hause. Der Wohnwagen diente dem Fahrer tagsüber als natürliches Solarium. Nach dem Hochklappen des Daches wurde der Innenraum des Anhängers zur Liegewiese für den Sonnenanbeter.

… unserer Meinung nach, ist dieser CP einer der Schönsten in Finnland.Hier passt alles: Lage, Ruhe, Natur, Küche, Sauna alles perfekt. Der kleine, feine Platz in Sysmä -> .

 

… schöne Stellplätze am See

… Freizeitaktivität “After Work Rudern”

… Umfeld des Campingplatzes

… kein Grab, nur Teil einer Kunstausstellung in Sysmä

Von Sysmä ging es zurück nach Helsinki. Unterwegs haben wir uns eine Fährfahrt nach Tallinn, Estland im Netz gebucht. Alles ganz einfach, da die Abdeckung des Landes mit Internet Hot Spot vorbildlich ist. Es gibt mehrere Gesellschaften die Überfahrten nach Tallinn anbieten. Die Überfahrt mit einer Schnellfähre dauert ca. eine Stunde. An den Wochenenden kann es schon Mal zu ausgebuchten Fahrten kommen.

Die Baltischen Staaten

Die baltischen Länder sind für viele Menschen noch ein unbeschriebenes Blatt. Dabei haben die drei Staaten an der Ostsee – Estland, Lettland und Litauen – jede Menge Potenzial für Entdeckungen.

 

Estland

Die Hauptstadt Tallinn ist ein mehrtägiger Aufenthalt wert. Da wir in der Vergangenheit bereits mehrmals in Tallinn waren, hat sich unser Aufenthalt auf einen Tag beschränkt.

… Tallinn ist eine alte Hansestadt und trug zu dieser Zeit den Namen Reval. Beim Stadtrundgang fühlt man sich in die Hansezeit versetzt. Mehr Infos zu Tallinn ->

… der Blick vom Burgberg der Stadt

… Orthodoxe Kathedrale auf dem Burgberg

… Gasse in der Innenstadt

… Altes trifft Modernes. Neben der Altstadt sollte man sich das Rotermanns Viertel im Hafengebiet ansehen. Hier dürfen sich mutige Architekten austoben und auf alten Gebäuden Neues aufbauen. Zukünftig wird diese gelungene Symbiose ein weiters Highlight der Stadt sein.

 

… hier hat wohl ein Baum Pate gestanden

Ach übrigens zwecks Übernachtung lässt sich ein vor den Toren der Stadt gelegener neuer Campingplatz Vanamoisa -> empfehlen. In ca. 2 km Entfernung liegt eine S Bahn Haltestelle. Mit modernen Zügen fährt man in 30 Minuten zum Bahnhof von Tallinn.

 

Pärnu

Von Tallinn aus machten wir uns auf den Weg nach Westen in die Sommerhauptstadt Estlands, Pärnu.

… berühmt ist die Stadt aufgrund der tollen Strände und den Kureinrichtungen. Im Gegensatz zu Tallinn gibt es in Pärnu noch einiges zu tun. Das trifft auch auf den Campingplatz zu. Ein Nacht genügte uns.

…mir gefielen die vielen schönen Wandmalereien gut

 

… einige schöne Häuser gibt es natürlich auch

 

Lettland

die Reise führte uns weiter nach Lettland. An einem Regentag ging die Fahrt an Riga vorbei in den Gauja Nationalpark. Riga ist, wie Tallinn eine Perle, die man besuchen muss. Wir haben bei dieser Reise darauf verzichtet, da wir vor Jahren mehrmals in Riga und Jurmula gewesen sind. Es lohnt sich aber auf jeden Fall!

… pünktlich zur Mittsommernacht erreichten wir den Campingplatz Apalkalns -> Nach der Devise “ein Foto erzählt mehr als tausend Geschichten” möchte ich auf weiter Ausführungen zu den Vorzügen diese Platzes verzichten.

… das Umfeld

… zur Einstimmung der Mittsommernacht, verteilt die Chefin des Platzes Gebäck an die Gäste

… ein Blumenkranz, bzw. bei den Männern ein Kranz aus Eichenlaub, ist Pflicht

… selbst unser Hund trug einem Blumenkranz.

… die Feierlichkeiten starteten mit einem Akkordeon Konzert

…. und endeten erst in der Früh am anderen Tag

… ein lohnendes Ziel ist die kleine Stadt Cesis (Wenden) mit einer mittelalterlichen Kreuzritterburg

…eine Sehenswürdigkeit einer anderen Art ist die Bobbahn von Sigulda, auf der im Winter Weltcup Rennen gefahren werden. Im Sommer besteht die Möglichkeit mit einem Radbob die Strecke zu befahren.

 

…Gauja Nationalpark mit dem Fluss Gauja

…eine handbetriebene Holzfähre über die Gauja. Eine der Letzten in Europa.

…ein buntes Riesenrad aus einer vergangenen Zeit

…ursprüngliche Wälder laden zu stundenlangen Wanderungen ein.

…ein abgefahrener Campingplatz auf dem Weg nach Litauen. Der Platz wurde gemanagt von einer jungen Deutschen, die seit fasst einem Jahr die Welt bereiste und in kurzen “Arbeitspausen” das notwendige Geld fürs Reisen verdiente.

…Berg der Kreuze in Siauliai (Litauen). Ursprünglich ein mythischer katholischer Wallfahrtsort. Als wir vor 15 Jahren diesen Ort besuchten, war die Aura dieses Orts noch spürbar. Heute hat der Kommerz Einzug gehalten. Fast jeder Tourist (und davon gibt es sehr viele), kauft sich für ein paar Euros ein Kreuz (bereits mit Erdspieß) und steckt es irgendwo in die Erde. Erinnerte mich ein wenig an die vielen Schlösser an der Eisenbahnbrücke in Köln.

etwa zur Geschichte des Kreuzbergs ->

…Verkaufsstand für die Touristenkreuze. Ab einem Euro ist man dabei!

Litauen

…unser nächste Ziel war die Kurische Nehrung.

…die Kurenwimpel waren ein Erkennungszeichen für den Heimathafen

…die Kurische Nehrung eine Sandwüste im Norden Europas

… die Sanddünen haben im Lauf der Jahrhunderte ganze Dörfer unter sich begraben

…das Sommerhaus von Thomas Mann, der hier in den 30-ziger Jahren einige Bücher geschrieben hat

… Aussicht von der Terrasse des Mann Hauses. Wird gerne auch als “Italien Blick” bezeichnet

… Campingplatz in Nida. Für einen paar Tage ok.

…hier kann man frischen Fisch kaufen

…Rundgang durch Nida, den Hauptort der Kurischen Nehrung

… bunte Blumen schmücken die Vorgärten

…Kilometer lange Sandstrände und eine sehr geringe Dichte an Urlaubern, zeichnen die Kurische Nehrung aus

…”Tuk- Tuks” sind nicht nur in Thailand zu finden. Diese Motorrikschas fahren in Nida die Touristen spazieren.

…Störche und Storchennester gehören zum Landschaftsbild

…nach 400 km Überlandfahrt befinden wir uns nun im Dreiländereck Litauen-Polen-Russland (ehemaliges Ostpreussen).

 

…der Campingplatz ist unbedingt zu empfehlen. Die Lage ist einzigartig (an einem See gelegen) und der Besitzer betätigt sich nebenbei als Künstler. Campingplatz -> Pussle Vistycio Kemping

…das sind nur zwei seiner vielen tollen Kunstwerke, die über den ganzen Platz verteilt sind.

 

…solche Sonnenuntergänge kann man täglich geniessen

 

Polen

Wir waren sehr gespannt auf das, was uns in Polen erwarten würde. Der erste Tag in Polen war geprägt durch Regen. Das sollte auch in den nächsten Tagen so bleiben. Die Reiseroute verlief durch Masuren, Pommern nach Stettin.

Vorbildlicher Radweg im Dreiländereck Polen, Litauen, Russland mit EU Mitteln finanziert, jedoch weit und breit keine Radfahrer. Solche Radwege würde ich mir zu Haus wünschen.

 

Der erste Campingplatz in Polen. Eine Empfehlung von zwei Frauen, die ebenfalls mit einem VW Bus unterwegs waren und in Nida unsere Nachbarn waren.

Link-> Camping zum Teich

…war was ganz Ausgefallenes. Sehr rustikale Einrichtung, richtig netter Platzchef, frische Fische aus dem See die man sich selbst zubereiten konnte, und es gibt leckern Honig zu kaufen.

… Blick in die Küche

…ein paar Eindrücke aus den Orten die wir passiert haben

 

 

…ein Stopp in dem Wallfahrtsort Heiligenlinde lohnt auf jeden Fall.

Link -> 

…mehrmals täglich finden Orgelkonzert statt. Ist ein einzigartiges Erlebnis. Sie werden es sehen und hören.

…bei der barocken Ausstattung wurde nicht gespart.

 

 

 

… Marienburg

 

 

 

Ostsee bei Mielno

…impressionen

 

 

Deutschland

…Campingplatz in Loissin (nähe Greifswald)

…Holzklappbrücke in Wiek

Greifswalder Marktplatz

… hier ist die Reise zu Ende.